Folge 35: Mehr als Fördergeld - Ideen verwirklichen mit LEADER
Shownotes
Josef Wolfthaler und Felix Flössleitner, LEADER Manager der Förderegionen TRAUNVIERTLER ALPENVORLAND und NATIONALPARK OÖ. KALKALPEN, sind erste Ansprechpartner wenn es um regionale Projekte geht, für die noch das nötige Kleingeld fehlt.
Mit Moderatorin Nora Mayr sprechen die beiden über erfolgreich umgesetzte Projekten aus der Praxis und erklären, unter welchen Voraussetzungen und vor allem WIE man um eine LEADER-Förderung ansuchen kann. Außerdem geht es um die Frage, wie lange ein Förderprozess dauert, welche Herausforderungen dabei auftreten können und warum LEADER seit vielen Jahren ein wichtiger Motor für die Entwicklung der Region ist.
Wer wissen möchte, wie aus guten Ideen konkrete Projekte werden und welche Möglichkeiten sich für engagierte Menschen in der Region bieten, ist bei dieser Folge genau richtig.
Kontakt Traunviertler Alpenvorland Josef Wolfthaler office@leader-alpenvorland.at https://www.leader-alpenvorland.at/
Kontakt Nationalpark oö Kalkalpen Felix Fössleitner office@leader-kalkalpen.at https://www.leader-kalkalpen.at/
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00:00:17: Und herzlich willkommen zu Steierland Bahnbrechen, dem Podcast der Initiative Steierlands.
00:00:24: Ich bin Nora Meyer und spreche in diesem Podcast mit spannenden Persönlichkeiten aus der Region über die Region.
00:00:31: Seit ihr im Bezirk Steier-Land oder Kirchdorfterheim habt eine Idee für euren Ort, die euch schon so richtig lange unter den Nägeln brennt – und euch fehlt aber das Budget dafür?
00:00:43: Dann solltet ihr bei der heutigen Episode ganz genau zuhören.
00:00:47: Es geht nämlich um die Liederregion, wo genau solche Themen angepackt und umgesetzt werden!
00:00:54: Wie Lieder genau funktioniert?
00:00:56: Das bespreche ich heute mit Josef Wolfthaler und Felix Fößleitner.
00:01:00: Freut mich, dass es beide Zeit habt.
00:01:02: Danke für die Einladung.
00:01:03: Hallo
00:01:03: herzlich willkommen auf unserer Seite.
00:01:05: Fangen wir mal bei den Basics an für alle, die den Begriff Lieder noch überhaupt nie gehört haben.
00:01:12: Was ist Lieder eigentlich?
00:01:13: Also was macht ihr täglich konkret Felix Stattes du vielleicht?
00:01:18: Ja gerne!
00:01:20: Lieder ist an und für sich, wenn man es jetzt vom Wort her nimmt eine Abkürzung aus dem Französischen.
00:01:27: Leider kann ich gar nicht französisch, deshalb kann ich jetzt vorne ins Mikrofon sprechen.
00:01:31: Aber es ist ungefähr so viel wie mehrere Aktionen gemeinsam zur Unterstützung der ländlichen Wirtschaft oder des ländischen Raumes und das ist es eigentlich in Wirklichkeit, wir unterstützen sehr viele Projekte die zur Entwicklung der Region beitragen.
00:01:50: Und es ist ein Förderinstrument der Europäischen Union.
00:01:56: Das gibt's eigentlich solange es die Europäische Union gibt, mehr oder weniger.
00:02:01: Beziehungsweise so lange.
00:02:02: wir schon bei der USAN seit nineteen fünfund neunzig und das ist eben ein Instrument der Zusammenarbeit von Gemeinden.
00:02:09: Bei uns sind es Zwarra zwanzig, beim Josef sind es auch noch
00:02:13: zwanziger.
00:02:14: Genau.
00:02:14: Also dreiundvierzig in Summe in Steiland im Kirchdorf.
00:02:19: Super!
00:02:20: Wie schaut denn so eine Arbeitsalltag aus?
00:02:22: Bei dir Joseph zum Beispiel.
00:02:25: Grundsätzlich ist unsere Arbeit sehr vielfältig.
00:02:29: Sehr viele Beratungen und Unterstützung für Förderwerber, Vergemeintenvereine, Einzelpersonen, die eine gute Projektidee haben.
00:02:38: Und da begleitet man heute den ganzen Prozess, dass man das Projekt und die ganze Biert schaut, sind die richtigen Sachen hier finanziell gut aufgestürt.
00:02:49: Das kann angefangen von einem Themenweg über über verschiedene touristische Projekte sein, also quer durch die Bank.
00:02:59: Das war ein wichtiger Part und dann arbeiten wir sehr viel zusammen heute mit den Akteuren in der Region, sei es die Gemeinden ist ein wichtiger Partner verschiedenste andere Organisationen, die kommen und quer durch den Bank weil heute eine regionale Entwicklung doch ein Netzwerk dabei ist.
00:03:21: Es gibt verschiedenste Institutionen, die haben unterschiedliche Interessen und das müssen wir irgendwie auch lenken und der gemeinsame Entwicklung erfassieren.
00:03:30: Wie sagt sie überhaupt zu dem Kuma?
00:03:31: Ihr beide beruflich, dass euch für das engagiert?
00:03:35: Felix wird es bei dir geben?
00:03:38: Ja ich komme total aus einem landwirtschaftlichen Eck.
00:03:40: ich stamm selber von einem Landwirtschaftsbetrieb ab und war aber dann der weichende Hufferbe sozusagen.
00:03:46: Okay!
00:03:47: Und wollte aber trotzdem irgendwie in der Landwirtschaft bleiben, habe dann eben so eine Landwirtschaftsausbildung gemacht die klassische Mathur in Rheinberg-Gampenstein und dann studiert auf der BOKU auch Grauwissenschaften, dann Obersanktfeind gemacht.
00:04:01: das ist eine Leer- und Beraterausbildung in der Landeswirtschaft.
00:04:04: und dann hab' ich mich einfach einmal in der Region überall bewirmen was da hergekommen ist.
00:04:09: Und als erstes ist gleich mal eine Stelle ausgeschrieben gewesen im Regionalforum Steuerkirch.
00:04:13: Da fährt das damals noch Kassen und genau war dann sehr überrascht, dass ich da gleich Nummer geworden bin als Unia-Abgänger und habe dort jemanden nachfragen können der auch von meiner Gemeinde war, der sich als Bürgermeister wo beworben hat und dann weggegangen ist.
00:04:31: und doch hab ihn auch rücken können.
00:04:33: und genau das war mein Einstieg.
00:04:35: Und das heißt, da haben wir natürlich auch eine Tochter.
00:04:37: Ist es jetzt eh das was ich will oder ist das was sie kann?
00:04:42: Aber da wächst man dann so rein und das waren am Anfang sehr viele akrarische Themen.
00:04:46: also das war gut aber mittlerweile ist das eigentlich das wenigste agrarisch das meiste alles andere als der Josef schon gesagt hat.
00:04:53: Gewehrdurch
00:04:53: die Bank!
00:04:54: Von Purismus bei uns viel mit dem Nationalpark Natur usw.
00:04:57: Also Gewehr durch die Bank.
00:04:59: Vielleicht von dir auch noch ganz kurz wie hat sich das Partier geben Mitglieder?
00:05:03: Mein Lebenslauf Interessanter, weil es ziemlich ähnlich zum Völix ist.
00:05:06: Ich bin auch ein weichender Hufwerfer und war auf der Boku.
00:05:09: Weichen auch?
00:05:10: Ja, wir sind netter bekriegt!
00:05:14: Genau, ich bin seit Jahrzehnten jetzt mittlerweile als Geschäftsführer von der Liederregion die Dicke bei der Landwirtschaftskammer einige Jahre.
00:05:22: Ja, jetzt würde mich natürlich schon interessieren.
00:05:24: Ich meine ich habe es ja tatsächlich auch schon viele Projekte begleiten dürfen.
00:05:29: Welche konkreten Projekten könnt ihr uns vielleicht ein bisschen mitnehmen?
00:05:34: Was hat denn alles schon gegeben was durch Lieder verwirklicht worden ist und wo hat es dann sehr gut geklappt?
00:05:40: Vielleicht das mal ein paar Beispiele rausgreifen.
00:05:42: Magst du gleich weiter machen?
00:05:45: Gerne, heute Projekte gibt es viele.
00:05:48: Wenn man ein bisschen mit einem offenen Auge durch die Natur und unsere Gemeinden geht wird man immer wieder auf das Förderlogo aufmerksam, weil sehr viel Infrastruktur hat.
00:05:59: Touristische Projekten sind über Lieder unterstützt sei es verschiedenste Wanderwege.
00:06:05: Ein Projekt ist was vor einigen Jahren umgesetzt worden ist zum Beispiel der Benedikt Weg, der fast durch die gesamte Region geht unter anderem Wir sitzen heute in Siening, da geht er auch durch.
00:06:16: Und dann Richtung Wolfern und Richtung Lenz Landwetter rauf.
00:06:20: Also für so Wanderprojekte oder Infrastrukturprojekten.
00:06:25: Ein Projekt das wir gerade mitbetreuen und was mir sehr im Herzen liegt ist dieses Doppothek-Projekt.
00:06:30: Wir haben jetzt in zwanzig Gemeinden so Doppoticken aufbaut dieser Bildarchiv oder der Archiv von Ueli Fotos.
00:06:37: Und da schaffen wir gerade sehr viel Engagement in den einzelnen Gemeinden, weil es halt ... sehr viel Leid gibt, die mit der Geschichte verneuerenden Urte auseinandersetzen.
00:06:47: Da haben wir knapp hundert Ehrenamtliche, die was sozusagen aus Privatarchiven Fotos einskennen, betiteln und vor allem die Geschichte hinter dem Foto greifbar machen.
00:07:01: Dadurch wird ihre Gemeindegeschichte gut erlebbar.
00:07:05: Sehr cool!
00:07:06: Fertig was ein, Felix Anno an Projekten die vielleicht auch selber beeindruckt haben einfach?
00:07:14: Ja da gibt es wirklich jede Menge.
00:07:17: Was vielleicht in den letzten Jahren bei uns leider der Schwerpunkt war in der südlichen Region war das Thema Ortskernentwicklung.
00:07:25: Da haben wir jetzt als Region zunächst schon mal so einen Leid von entwickelt für Gemeinden wie man das wirklich auch gesamt oder ganzheitlich angehen kann in einer Gemeinde.
00:07:38: Weil oftmals sieht man ja nur leerstehende Geschäftslokale,
00:07:42: was
00:07:42: sehr schade ist und was das Ortsbilder sehr beeinträchtigt oder was irgendwie negativ auffällt.
00:07:48: Aber sozusagen dort wieder Leben reinzubringen ist natürlich das Ziel aber es ist nicht das einzige Ziel.
00:07:55: Oft geht's auch darum dass der Ortsplatz neu gestaltet wird, neu gedacht wird mit dem Thema Mobilität Klimawandelanpassung, Bäume werden pflanzt und dergleichen.
00:08:06: Und es geht vor allem aber darum dass die Bürger so zu sagen motiviert werden das sie einbringen und was sich Gedanken machen und mithelfen den Ortsplatz zu beleben.
00:08:17: ja.
00:08:18: Da haben wir einen Leitfaden entwickelt, der steht in Gemeinden zur Verfügung.
00:08:24: Es gibt natürlich dann viele einzelne Projekte und es gibt auch Landesförderprogramm des Tagrot-Laufs, das spielt sehr gut zusammen wo eben auch dann Förderungen verfügbar sind für einzelne Objekte, die belebt werden.
00:08:36: Also zum Beispiel in Weyer gibt es die Idee einen Pop-Up Store zu entwickeln, weil das jetzt eher so eine ländliche Gemeinde ist zwar ein Marktgemeinde, schon ein Zentrum draußen am Land aber ist nicht vergleichbar mit Steu oder so weiter gibt's dieses Jahr Pop-up Store und ja da trifft man dann auf viele Unwegsamkeiten.
00:08:57: also die Miete für diese Geschäftslokale Die muss gestemmt werden und ja, man muss Leute finden die kreativ sind.
00:09:05: Und die da mal zwei drei vier Wochen jetzt was probieren wollen.
00:09:08: also das das sind sehr spannende Projekte haben auch oft einmal Hürden drinnen.
00:09:12: Also das Projekt ist jetzt zum Beispiel nur mein Planung Das haben wir noch gar nicht beschlossen weil sie eben diese höhe mit der mitte gibt zb.
00:09:20: aber Ja das sind spannende geschichten.
00:09:24: Aber das heißt, grundsätzlich kann jeder verstehen das richtig.
00:09:27: Der hat eben eine Idee, wie man seinen Ort beleben kann zu euch kommen und sagen, hey, ich habe auch zumal zu!
00:09:34: Ich wüsste was?
00:09:36: Ich würde es gerne angehen und unterstützte mich dabei.
00:09:39: Also vielleicht besprechen wir ihr, wie geben wir es konkret an?
00:09:42: wenn man eine Idee hat?
00:09:45: Der erste und beste Weg ist ja dann direkt zu uns dass man die Projektidee grundsätzliche mal abstimmt ob das in unserer Strategie erpasst.
00:09:57: Die beiden Liederregionen haben eine Liederstrategie, woher das Gremium der Vorstand für die Region sozusagen affizgeguckt hat oder welche Entwicklung wir ins Region erforsieren.
00:10:08: und das heißt diesmal maßgeblich dass die Idee auch grundsätzlich in die Strategie passt.
00:10:15: und wie ihr gelernt habt mit den Förderwerbern oder was du jetzt zu mir kommst dann schauen wir mal Was braucht es, dass man das Projekt des Einreichen kann?
00:10:25: Ein Projektkonzept dabei.
00:10:26: So formale Schritte, dass wir dann auch konkret dazu in der Führerung kommt.
00:10:30: Vielleicht noch die Fördersätze erwähnt, die sind halt grundsätzlich sehr attraktiv.
00:10:34: zu anderen Förderschienen.
00:10:35: Das sind von vierzig bis achtzig Prozent, wodurch wir durchaus viele Anfragen als der Region zu verschiedensten Themen haben.
00:10:43: Wow!
00:10:43: Ist nicht schlecht, vierzig- bis achtzig Prozent.
00:10:48: Ja, also das heißt und wann ich dann Eingrecht habe wie geht es dann weiter?
00:10:52: Das heisst dann warten bis das entschieden wird oder wie bis wann muss man warten?
00:10:57: wie lange da zu frisst.
00:10:59: Wir haben ja selbst schon bislang gesprochen hat ein Vorstand der Liederregion das sind so mal knapp zwanzig Personen mit Persönlichkeiten aus der Region und die entscheiden über die Vergabe für die Fördermittel.
00:11:13: Und wenn es grundsätzlich einen positiven Beschluss aus dem Gremien gibt, wie wir die Chemnendolie oder Firmenjahr zusammen.
00:11:21: Wenn es einen positifem Beschluss gibt dann kommt man mit der Umsetzung starten und dann bist du wieder an der Reihe, dass das auch entsprechend umsetzt.
00:11:28: Natürlich sind dabei vermeide Schritte... zu erfüllen, aber auf dem ich die jetzt nicht in Detail
00:11:34: sehe.
00:11:34: Ich seh' ja für das haben wir jetzt auch eine Zeit in der Podcast-Episode.
00:11:38: Werdet ihr als Liederregion eigentlich öfter einmal belächelt so nach einem Rotterneuer?
00:11:43: Ist halt wieder so eine Initiative.
00:11:46: Geht ihr noch zu viel weiter?
00:11:47: oder wie verliegt es?
00:11:49: Wie nimmst du das wahr?
00:11:52: Ich glaube dass man mittlerweile gar nicht mal so belächlet werden ab und zu.
00:11:56: Man kann's natürlich vorkommen... oder Kritik wird geäußert.
00:12:02: Das ist auch berechtigt, denke ich mal.
00:12:04: Es ist natürlich ein formaler Ablauf, der Josef hat es erwähnt.
00:12:07: Oder es ist auch sehr viel Administration dabei und wir müssen das mit dem Land abstimmen.
00:12:12: Wir müssen uns in eine digitale Förderplattform dann gemeinsam mit den Projekträgern eingeben.
00:12:17: Also es ist schon aufwand, es ist nicht so ganz einfach aber seitdem sind wir ja da, dass wir unterstützen und hoffen also deshalb gibt's genau das Büro Das sind steinbechende Steier und das ist so auch das Zentrum der Regionalentwicklung.
00:12:30: Bleiben
00:12:31: wir vielleicht noch beim Stichwort belächeln gibt es Projekte, wo ihr euch von Anfang an schon denkt um Mare.
00:12:37: Das ist aber jetzt schon ein bisschen ein Hirn gespinzt was der da vor hat oder sie vor hat.
00:12:42: Gibt's so utopische Dinge die ihr wirklich weiß ja von vornherein wie sagt es?
00:12:47: Natürlich kommen immer wieder sehr viele Projekte, und manche sind vielleicht ein bisschen erfolgsversprechender wie andere.
00:12:53: Aber dazu gibt es ja genau das Gremium, das was die Projekten anschaut und die über die Fördervergabe sozusagen entscheidet.
00:13:02: Und da kämen halt immer wieder auch sehr interessante gute Rückmeldungen an.
00:13:06: Also bei manchen Projekts führt vielleicht auch ein Aspekt wo man sagt okay, die könnten in die Richtung weiterentwickeln oder auf bestimmte Sachen hat man noch nicht geschaut Genau.
00:13:16: So liebt halt die Region und leben heute auch die Projekte mit ihren unterschiedlichen Stärken an Schwächen.
00:13:22: Zum Belecheln noch, ich glaube wenn man auf die Effekte oder auf die langfristige Wirkung für die Projkte schaut dann... Dann relativiert sich das wieder, weil z.B.
00:13:32: Steyrland war übersprünglich oder dieser Ausgehen von einem Liederprojekt aus sein standen,
00:13:38: d.h.,
00:13:38: wenn es Disney-Geber gäbe, ist ein gewisserweise vielleicht Steyerland nicht die Initiative, wo man da dort sitzt?
00:13:43: Den der eben!
00:13:44: Also es hat schon wieder was zum Sinn!
00:13:46: Schließt sich der Kreis!
00:13:47: Oh schön!
00:13:49: Genau ja... War jetzt ein Projekt genehmigt wird und das startet dann, schaut sehr vielversprechend aus.
00:13:56: Und dann geht es aber vielleicht in eine falsche Richtung.
00:13:58: Man müsste hier öfter auch eingreifen und sagen im Moment war das eigentlich nicht ganz geplant oder lasst ihr demjenigen oder derjenigen da total freie Hand?
00:14:07: Schaut euch dann erstes Endprodukt an!
00:14:10: Felix.
00:14:11: Naja, wir sind schon begleitend auch mit dabei und das kommt ja alle darauf an auf dieses Projekt.
00:14:14: Manche sind ja sehr kurzfristig anberahmt, manche dauern ja bis zu drei Jahre lang.
00:14:19: es ist der maximale Zeitraum wo es was solider Projekts dauern kann.
00:14:23: Und im Projektkonzept werden meistens dann oder müssen Ziele formuliert werden beziehungsweise es müssen auch Wirkungen die von dem Projekt ausgehen formuliert.
00:14:35: Und wenn es da eine starke Abweichung gibt, dann weisen wir schon natürlich darauf hin.
00:14:40: Es ist einfacher, wenn es um eigene Projekte geht.
00:14:43: Wir haben ja auch eigene Projekte in der Region.
00:14:46: also diese Ortskeilentwicklung habe ich jetzt erst schon erwähnt oder das Topothek erwähnend.
00:14:51: Da können wir natürlich selber agieren und da sitzen wir immer beieinander und überprüfen das Wenn es Projektes aus der Region sind mit anderen Projekträgern Ja, dann weiß man es sanft darauf hin.
00:15:03: Dass sie vielleicht ein bisschen damit befossen sollten, dass sie eine Ziele erreichen.
00:15:08: Weil an dem wird man schon gemessen.
00:15:09: Natürlich auch!
00:15:10: Und das ist in Zukunft noch viel stärker notwendig.
00:15:14: also man möchte ein bisschen weg sozusagen von nur abarbeiten hin zu einer Zielerfüllung und dann nachweisen die Ergebnisse liefern wir jetzt und damit gibt's dann auch die Förderung am Ende des Tages.
00:15:25: Jeder der was schon mal ein Projekt umgesetzt hat war natürlich immer zu Veränderungen kommt, wenn ich jetzt dann vielleicht hier den Benedikt wicke und wo sie zu Beginn erwähnt habe.
00:15:35: Den planten wir irgendwann aber ja und man sagt okay, so unsere Schüter stehe auf und dort verlauft der Weg und dann verläuft der Wege.
00:15:43: Irgendwann das oder braucht man mehr Schüte?
00:15:45: Also es lebt Theos und dies ist grundsätzlich auch in Lieder möglich dass er das Projekt entwickeln darf.
00:15:52: Wenn wir uns grübere Entwicklungen sind, dann ist es stärker.
00:15:55: Vielleicht braucht man eine entsprechende Abstimmung, dass die Führersteher entsprechend mitgeht.
00:15:59: Nicht, dass der Benedigt-Wege ein Irrweg wird – das will man auch nicht!
00:16:04: Ja, das wäre eine zu starke Ablächung vom Ziel.
00:16:07: Gibt's auch noch so zwei Lieblingsprojekte in der ganzen Zeit, die euch wirklich besonders hängen?
00:16:13: So direkt.
00:16:14: Es sind irgendwie so viele, man muss einen Überblick bewahren.
00:16:16: Aber ich habe schon gerne mit agrarischen Projekten, weil er eben selber aus dem Eck kommt, gearbeitet um eines zu nennen wobei es gibt viele andere.
00:16:25: auch das Api-Therapie-Projekt in St.
00:16:29: Ulrich beispielsweise, haben wir sehr gefreut...
00:16:31: Was ist das?
00:16:33: Das ist ein Landwirtschaftsbetrieb der eben Api Therapie, also Therapie mit Bienenluft macht und neben seinem Betrieb eine Therapiehütte aufgeschüttet
00:16:44: hat.
00:16:44: Mit
00:16:44: drei oder vier Plätzen glaube ich sonst, wo dann ... Leute kommen und zwanzig Minuten lang Bienenluft atmen.
00:16:53: Weil das gesund ist, ich hab das Wort mir nicht
00:16:56: gehört!
00:16:56: Bienenluft ist gesund?
00:16:57: Ich mein dass Bienen-Honig als gesundes Super ist, weiß ja aber Bienen Luft habe... Genau, genau.
00:17:02: Das hat es früher zwar auch schon gegeben in Mühvierteln und so.
00:17:05: Es hat noch ein bisschen den Touch einer Alternativmedizin muss man jetzt auch dazu sagen.
00:17:10: Aber der Betrieb in St.
00:17:11: Uelich, der hatte es soweit brach, dass das sozusagen auf Verschreibung von Ärzten direkt passieren kann.
00:17:17: Der hat das sehr prophetisch und hat sich damit ein super zweites Standbein geschaffen.
00:17:21: Und um das geht es dann, dass Betriebe erhalten bleiben und Arbeitsplätze erhalten bleiben oder geschaffen werden.
00:17:28: Josef gibt es bei dir noch ein Projekt was Tiano sehr beeindruckt hat?
00:17:32: Oder was du selber irgendwie vielleicht gerne nutzt?
00:17:37: Ich mach's mal einfach, ich sag einfach Steuerland beim Heimdruck sind.
00:17:40: Ein anderes Projekt... oder halt grundsätzlich seins Projekte, die was einfach sehr langfristig wirksam sind und irgendwie sich verstetigen.
00:17:48: Und da folgt mir ein, die Musteranviertler – das sind einige landwirtschaftliche Betriebe, dass sie mal bei der Landwirtschaft bleiben – die, was Sie heute zusammengeschlossen haben unter der Marke Musteraanviertlern sozusagen des Produkt-Mosts stärker zum Vermarkten.
00:18:03: Da ist ja der Ruf den letzten Jahrzehnten vielleicht ein bisschen negativ geworden und die machen halt coole Produkte Ja, setzen das Produkt-Most wieder stärker ins Szene und vermarkten diese da.
00:18:17: Weil sie da unter anderem langfristig dann auch neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für Betriebe in der Region gibt.
00:18:23: Und das ja funktioniert halt auch sehr gut.
00:18:26: schon, Joachim ist sehr, sehr gut!
00:18:28: Und genau das ist also so ein Projekt, was man einfach auch tagt.
00:18:30: Cool!
00:18:31: Also ein Most als hippes Getränk quasi wieder oder in der letzten Zeit?
00:18:35: Sehr gut.
00:18:36: Abschließend würde mir noch interessieren eben einen Blick in die Zukunft.
00:18:39: Was ist denn nach geplant?
00:18:40: vielleicht heuer für den Rest des Jahres gibt es schon Projekte, die eben wieder gerade an der Umsetzung sind.
00:18:46: wie solls weitergehen mit Lieder?
00:18:49: Ja, also wir sind ja immer so in Förderperioden unterwegs.
00:18:52: EU-Förderperiode und die aktuelle Lauftheitsbisende, im Ende des Jahrhunderts.
00:18:58: Und natürlich gibt es jetzt schon Gespräche über die kommende Förder periode für Ochtarzwanzig bis Vieradreißklaufe, die dann aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen, die wir haben mit Kriegsgeschehen auf der Welt und mit engen Finanzrahmen überall.
00:19:17: wissen wir, dass da eine starke Veränderung geben wird.
00:19:20: Aber wie die Konkrete auch schon wissen wir noch nicht.
00:19:22: Aber wir diskutieren jetzt schon darüber.
00:19:24: Lieder soll es auf jeden Fall weitergehen weil das ist echt ein etabliertes Instrument in der EU.
00:19:29: Wie gesagt, in unserer Region über dreißig Jahre haben wir Liederregionen und insofern ja haben wir keine Sorge, dass das positiv weiter gehen wird.
00:19:40: In der jetzlaffenden Förderberode haben wir gerade vor kurzem wieder ein Projekt-Auswahlsitzung gehabt.
00:19:48: Ich finde, die regelmässige Stadt der Josef hat es erwähnt und dort haben wir zwei Projekte ausgewählt.
00:19:53: Das heißt das kann man laufen, neue Projekten eine.
00:19:55: Und genau gibt da immer noch die Möglichkeit – wir haben immer noch Geld für Projekts, also gute Ideen, die sagen jederzeit sonst
00:20:02: kann man noch nicht.
00:20:03: Ja, das klingt gut!
00:20:04: Wir können beraten und helfen.
00:20:05: Okay
00:20:06: sehr gut Joseph, magst du noch kurz in Zukunft blicken?
00:20:09: Aus deiner Warte
00:20:10: gerne.
00:20:12: Grundsätzlich ist es so, wenn man in die Entwicklung der Region etwas einig denkt und hat das Gefühl, dass die Herausforderungen eher nicht weniger werden sondern eher mehr aus vielfältiger Perspektive.
00:20:23: Demografie, Budget, Lehrstandsthema hat gesagt, sprachen, waren ... Es tut sich sehr viel auf der Welt und sehr viele Sachen kann man heute nicht alleine angehen, sondern kann man nur gemeinsam angehen.
00:20:35: Und dahingehend braucht's immer wieder so auf regionale Perspektiven Institutionen dort Zaum schauen und eine gemeinsame Entwicklung fassieren.
00:20:46: Und wir setzen da halt durchaus, oder heute machen dann gemeinsam mit die Gemeinden, mit den einzelnen Institutionen, schauen mal wie kann man bestimmte Sachen auf die eine oder andere Weise angehen?
00:20:59: Genau das heißt es wird auch in Zukunft noch – vielleicht sogar noch stärker solche Initiativen brauchen, dass wir auf regionale, aber lokale Ebene versuchen, dass man die Themen auch ihnen das für uns passt!
00:21:12: Vielleicht, dass man so ein bisschen überbrichter.
00:21:14: Wir haben zum Beispiel jetzt ein Projekt gestartet oder gerade am Laufen das heißt Gemeindepulse-Vernetzung wo wir bewusst so Themen angehen und wo man gespürnoket ist.
00:21:24: Das hat in die Gemeinde auch eine Relevanz mit Impulsveranstaltungen, sei es das Thema Ortsgarnentwicklung, sei's das Thema wiegemannmin Alter um also wie verändert sie vielleicht auch der Wohnraum?
00:21:37: Also verschiedenste... Thematiken, die wir uns einfach im täglichen Geschäft in der Gemeinde beschäftigen.
00:21:42: Dass man da vielleicht näherige Ideen einigbringt.
00:21:44: Ein bisschen den Horizont erweitert weil es braucht immer wieder Impulse und auch Veränderung.
00:21:51: und vor allem Themen, die ja jeder Gemeinde dann letztendlich betreffen.
00:21:54: Und was man mitgenommen hat, jeder der eine Idee noch hat kann sich gerne an euch wenden.
00:21:59: Danke für diese Ausführungen rund um Lieder!
00:22:03: Lieber Felix, lieber Josef, danke fürs Zeitnehmen und eben für den Einblick in die Liederregion Kirchdorf- und Steierland – danke, das dauert!
00:22:11: Danke für das Gespräch.
00:22:13: Wenn ihr, liebe Hörer und Hörerin, euch jetzt denkt, boah spannende Sache!
00:22:17: Ich habe eher Idee die ich für meine Region für meinen Ort umsetzen möchte.
00:22:22: Alle Infos zu Lieder findet ihr in den Podcast-Shownotz der Initiative Steierland.
00:22:29: Wir hören uns dann wieder in einem Monat wie gewohnt.
00:22:32: so long rock on.
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